
Bei der SpVgg Wellheim II setzten die Sportfreunde die Korrektur des verpatzten Saisonstarts fort.
Mit dem frisch vermählten Rückkehrer Thomas Hüttinger stand den Bieswangern heute endlich wieder ein zweiter gelernter Stürmer zur Verfügung. Weil die Sportfreunde in den ersten vier Saisonspielen nur ein Tor erzielen konnten, war er schmerzlich vermisst worden. An der Bieswanger Führung nach ca. 20 Minuten waren aber andere beteiligt: Sascha Ruppert flankte von der linken Seite in den Strafraum, wo Max Pfaller per Kopf auf Karl Hüttinger verlängerte. Dieser konnte im Nachsetzen zur 1:0 – Führung einschieben. Das Tor verlieh den Sportfreunden die nötige Sicherheit. Man kontrollierte das Spiel nach
Aufatmen bei der SpVgg Wellheim, Ernüchterung bei den Sportfreunden Bieswang. In einem Spiel zweier gleich guter Teams behielten die Schuttertaler dank eines Tores ihres Routiniers Alexander Rathei knapp die Oberhand und konnten so ihren ersten Dreier in der noch jungen Saison einfahren.
Wellheim erwischte den besseren Start, zeigte sich zu Beginn agiler und bereits in der Anfangsphase deutete sich an, dass das Team den unbedingten Siegeswillen verkörpert. Entsprechend und regelmäßig setzten die Oberbayern den Sportfreunden zu. Jochen Schwenk hatte nach Querpass seines Sturmpartner Bernd Gronauer auch die erste nennenswerte Möglichkeit (13.). Die SpVgg konnte wenig später auch
Im ersten Spiel der neuen Runde kamen unsere Frauen zu einem hochverdienten Punktgewinn im Südderby beim letztjährigen Absteiger und Aufstiegsfavoriten VfL Treuchtlingen.
Am vergangenen Samstag heirateten Simone und Thomas Hüttinger in der St. Nicolai-Kirche in Weiboldshausen. Thomas Hüttinger ist seit Jahren Torjäger der zweiten Mannschaft.
Spieler der ersten und zweiten Mannschaft standen im Anschluß an die kirchliche Trauung Spalier und überreichtem dem Brautpaar einen Blumenstrauß und ein Geschenk.
Die Sportfreunde wünschen der jungen Familie für die Zukunft alles Gute.
Nachdem die Sportfreunde am vergangenen
Wochenende spielfrei waren, konnten sie beim Aufsteiger 1. FC-VfL Pleinfeld den zweiten Auswärtssieg in Folge einfahren. Die Elf von Trainer Fritz Strobl lieferte eine überzeugende Vorstellung ab und nutzte ihre Torchancen gut aus. Die Pleinfelder dagegen müssen sich wohl nach zwei Niederlagen zuerst neu ordnen und abwarten, was die nächsten Spiele in dieser (höheren) Spielklasse bringen.
Beide Teams mussten auf wichtige Leistungsträger verzichten. Für Bieswangs Trainer Fritz Strobl war dies Anlass genug, dem erst 17jährigen Neuzugang Stephan Hoyer zu seinem Debüt in der Startelf zu verhelfen. Der Youngster machte seine Sache recht ordentlich.
Die erste Großchance hatte Bieswangs Richard Weddige. Nach schönem Doppelpass
Beim Auswärtsspiel in Pleinfeld sprang am Ende nichts für Bieswangs Reserve heraus. In der ersten Halbzeit war man zwar die bessere Mannschaft, konnte seine Überlegenheit aber nicht in Tore ummünzen. Die größte Chance entstand für Bieswang nach einer viertel Stunde, als der engagierte Karl Hüttinger aus 20 Metern abzog und der Pleinfelder Schlussmann nur abprallen lassen konnte. Auch drei (!) Nachschusschancen, die aus dieser Situation resultierten blieben ungenutzt. Wenige Minuten später hatte der überzeugende Debütant Bektemir Nurliev die Führung auf dem Fuß, konnte aber im letzten Moment von der Pleinfelder Hintermannschaft geblockt werden.
Die immer mehr voranschreitende Globalisierung macht es möglich: die Bieswanger Fussballer haben seit einigen Wochen einen neuen Spieler in ihren Reihen. Sein Name ist Bektemir Nurliev. Der 23jährige Student aus Usbekistan hat großen Gefallen am (Bieswanger) Fussball gefunden, trainiert seit einigen Wochen regelmäßig mit und verfügt mittlerweile auch über einen offiziellen Spielerpass des Bayerischen Fussballverbandes.
Bektemir ist landwirtschaftlicher Student und für einen längeren Zeitraum in Deutschland. Er absolviert bis Ende November ein Praktikum im landwirtschaftlichen Betrieb des Bieswangers Klaus Rachinger.
Sein erstes Training liegt auch schon wieder einige Wochen zurück. Vor diesem pochte sein Herz entsprechend, schließlich ist für ihn das Fußballspiel in unseren Breitengraden mit hervorragend ausgestatteten Sportstätten alles andere als „normal“. Doch wie Fussballspielen ohne Ausrüstung ? Dominik Deffner, langjähriger Fussballer in Reihen der Blauß-Weißen, spendierte „Beck“ (wie er von allen genannt wird) kurzerhand ein Paar Fussballschuhe. Für die restliche Ausrüstung wurde auch gesorgt. Still und heimlich kaufte sich der sympathische „Neuzugang“ dann noch ganz neue Stutzen bei einem Ausflug in München. Er will ja auch optisch ein gutes Bild abgeben !
Doch nicht alleine der Fussball steht im Vordergrund. Gespräche und das Beisammensein mit Gleichgesinnten sollen seinen Aufenthalt in Bieswang so angenehm wie möglich machen und den Lerneffekt in allen Lebensbereichen fördern. Mal sehen, wann sein erster „richtiger“ Einsatz zustande kommt ! Wann Beck wieder heimkehrt, steht noch nicht endgültig fest, lediglich, dass sein Wirken von begrenzter Dauer sein wird.