
Im mit Spannung erwarteten Saisonfinale der A-Klasse Süd konnten die Bieswanger Sportfreunde den letzten Platz in der Endabrechnung nicht vermeiden. Damit ist klar, dass man nach drei Jahren den bitteren Gang von der A- in die B-Klasse antreten muss.
Bei den zeitversetzten Anstoßzeitpunkten machten die Sportfreunde in Kattenhochstatt um 13 Uhr den Anfang. Mit viel Engagement wollte man den dringend benötigten Sieg erringen. Dazu gab es im ersten Abschnitt auch einige teils sehr gute Möglichkeiten durch Stefan Kiermeyer, Lukas Störzer und Boris Bosnjak. Janik Jakob konnte die beste Chance nach einer halben Stunde nicht in ein Tor ummünzen, als er alleine auf SpVgg-Keeper Fabian Heckel zusteuerte, jedoch knapp vorbeischoss. Im Laufe der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber besser ins Spiel und hatten nach leichtsinnigen Aktionen der SF-Defensive ihre Möglichkeiten. Nach der torlosen ersten Hälfte krachte in der 55. Minute ein Freistoß von Christian Hüttinger ans Lattenkreuz, Glück für die Sportfreunde. Die Kiermeyer-Elf versuchte in Folgezeit, endlich einen Treffer zu erzielen, blieb aber erfolglos. Besser machten es die Kattenhochstatter: nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten stand Manuel Englisch goldrichtig und beförderte den Ball aus zwei Metern zum siegbringenden 1 : 0 ins Bieswanger Tor (75.). Auch die Schlussoffensive der Bieswanger brachte nichts mehr ein. Wie sich in den nachfolgenden beiden Spielen der Konkurrenz herausstellte, hätte auch ein Sieg den Direktabstieg nicht verhindert. Letztlich stand für die SpVgg ein schmeichelhafter Sieg fest.
Die Würfel sind gefallen. Die Saison ist vorbei und Bieswang ist abgestiegen. Die gefühlte wochenlange Berg- und Talfahrt hat an diesem letzten Spieltag ein Ende gefunden. Viele Spieler mussten
Der aktuelle Spielertrainer der Bieswanger Sportfreunde, Stefan Kiermeyer, hat der Vereinsführung vor geraumer Zeit mitgeteilt, dass er zur neuen Saison nicht mehr als Spielertrainer der Seniorenfussballer zur Verfügung stehen wird.
Damit endet seine zweijährige Übungsleitertätigkeit im Sommer dieses Jahres. Bei der Suche nach einem Nachfolger sind die SF Bieswang in den eigenen Reihen fündig geworden.
Fred Störzer (55) steht bereit und will den Fussball in Bieswang wieder nach vorne bringen. „Ich mag die Jungs einfach und sie haben es verdient, als Truppe voranzukommen“, so der erfahrene Fussballer. Er vergleicht seine Pläne mit denen des TSV-Weißenburg-A-Jugend-Jahrgangs Ende der 80er Jahre, dem er u. a. als Bayernligafussballer (damals war das die höchstmögliche Spielklasse) angehörte. „Die verschworene Gemeinschaft hat neben dem fussballerischen Können auf Kameradschaft gesetzt, das war letztendlich ausschlaggebend“, führt der Polizeibeamte (der bei der Bundespolizei am Flughafen München tätig ist) aus. TSV-Weißenburg-Trainerlegende Georg Malecha, der ihn in der Kindheit und Jugendzeit in seiner Laufbahn begleitete, ist dabei sein Vorbild.
In der Tat hat Fred Störzer viel in seiner Laufbahn erlebt. Die Schüler- und Jugendzeit erlebte er (wie die ersten fünf Jahre bei den Senioren) mit vielen namhaften Mitspielern beim TSV Weißenburg, ehe ihn damals Lothar Satzinger zum SSV Oberhochstatt lotste.
Ersten Matchball gegen die DJK Preith vergeben
Im Kellerduell bei der DJK Preith wurde am Samstagnachmittag der erste „Matchball“ vergeben. Die Sportfreunde unterlagen beim Abstiegs-Mitkonkurrenten mit 2 : 0. Damit geht das Bangen, doch noch den letzten Tabellenplatz in der Endabrechnung zu vermeiden, in die finale Runde am letzten Spieltag in Kattenhochstatt.
Nach dem Sportgerichtsurteil unter der Woche, wonach dem SV Marienstein wegen eines unerlaubten Einsatzes eines Spielers der Ersten drei Punkte abgezogen und den Sportfreunden zugeschlagen wurden, war die Ausgangslage in Preith auf einmal eine völlig andere. Mit Lukas Störzer, Jakob Käfferlein und Boris Bosnjak fehlte der komplette Sturm der Bieswanger, was vor dem Spiel entsprechende Sorgen bereitete. Das „vorgezogene Endspiel“ war von wenigen Höhepunkten geprägt, besonders in der ersten Hälfte.
Robin Krause hatte für seine SFB´ler in der 25. Minute eine Top-Chance, als er alleine auf DJK-Keeper Patrick Egner zusteuerte. Der erfahrende Schlussmann konnte aber mit einer Glanzparade den Flachschuss abwehren. Kurz vor der Halbzeit hatte Preith die Führung auf dem Fuß, doch auch die Laumeyer-Elf brachte den Ball nicht im Gehäuse unter.
Die zweite Hälfte begann denkbar schlecht für die Kiermeyer-Truppe. Eine platziert getretene Ecke auf den rd. 2 Meter großen Abwehrrecken Jonas Kühnerth köpfte dieser zur vielumjubelten Führung ein. Robin Krause verpasste auf der Gegenseite einen Steckpass um wenige Zentimeter in aussichtsreicher Position, Niko Müller schoss wenig später
Derby-Sieger Langenaltheim/Solnhofen, Bieswang fehlen die Punkte
Im Derby bei der SG Langenaltheim/Solnhofen war für die Bieswanger Sportfreunde unterm Strich nichts zu holen. Der Tabellendritte ließ nichts anbrennen und wurde seiner Favoritenrolle beim 4 : 2 – Sieg gerecht. Entscheidend für den Dreier war die Kaltschnäuzigkeit und Cleverness aufseiten der SG sowie bei den Sportfreunden die Tatsache, dass man wieder einmal „zu billige Tore“ kassierte.
Stark ersatzgeschwächt (viele verletzte Spieler beim ohnehin kleinen Kader, zudem Lukas Störzer im Urlaub, Stefan Kiermeyer musste nach 20 Minuten raus) ging SF-Elf das Spiel bei wunderschönem Mai-Wetter an. Im ersten Abschnitt begegneten sich die Teams auch auf Augenhöhe. Amidou Nasche erzielte nach einer Viertelstunde die Gastgeberführung. Boris Bosnjak egalisierte nur acht Minuten später zum 1 : 1. Adrian Mittemeyer konnte mit seinem 2 : 1 den Pausenstand für die Elf des ehemaligen SF-Trainers, Matthias Blischke, herstellen. Neue Hoffnung keimte für den Tabellenletzten aus Bieswang durch das 2 : 2 auf, welches Niko Müller beisteuerte (51.). Doch der erneute Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. Rafal Polak verwandelte für die SG einen berechtigten Handelfmeter zum 3 : 2. Trotz einiger Möglichkeiten auf beiden Seiten dauerte
In Marienstein mit 3 : 1 den Kürzeren gezogen
Im für die Sportfreunde so wichtigem Kellerduell (Vorletzter gegen Letzter) beim der SV Marienstein II hieß es am Ende 3 : 1 für die Gastgeber. Die Bieswanger waren nach der Partie niedergeschlagen, ist der Gastgeber nun doch auf drei Punkte weggezogen.
Bereits vor Beginn der Partie war festzustellen, dass die Gastgeber „ziemlich gut“ aufgestellt waren, die Sportfreunde hatten viele Ausfälle zu beklagen (Urlaub, Verletzungen, Krankheit). Den besseren Start erwischte der SVM. Er bedrängte mit schnellen Angriffen das SF-Gehäuse und Bieswang war fast nur defensiv beschäftigt. In der 11. Minute köpfte Jonathan Burkert völlig freistehend eine Ecke zur 1 : 0 für die Oberbayern ein
. In der ansonsten chancenarmen ersten Hälfte konnte SF-Keeper Thomas Pihale einen von Florian Jäkisch getretenen Foulelfmeter bravourös festhalten. In Hälfte zwei kam beiderseits mehr Schwung in die Partie. Eine Direktabnahme von SF-Spielgestalter Janik Jakob konnte gerade noch zur Ecke abgeblockt werden.
Mitte der zweiten Hälfte verdrehte sich Thomas Pihale ohne Fremdeinwirkung sein Knie,
Marco Schnitzlein hütete fortan das Gehäuse. Zuvor musste schon Florian Störzer nach einem Zusammenprall benommen ausgetauscht werden. Glück hatten die SFB, als ein weiterer Foulelfmeter nicht geben wurde. Gut zehn Minuten vor Ende der offiziellen Spielzeit erzielte der agile Boris Bosnjak aus dem Gewühl heraus den 1 : 1 – Ausgleich. Nur zwei Zeigerumdrehungen später
Ein „überflüssiges Spiel“ endete 3 : 0 für die Gäste
Ein überhaupt nicht in den Terminkalender passendes Spiel (das dazu mit Spielbeginn 19 Uhr auch noch ungünstig angesetzt war) bekamen die Zuschauer am Donnerstagabend auf dem B-Platz der SF Bieswang unter Flutlicht zu sehen. Der Tabellendritte konnte sich am Ende mit 3 : 0 durchsetzen und seinen Platz in der Spitzengruppe der A-Klasse Süd festigen. Bei den Einheimischen kehrte nach der Partie ein bisschen Ernüchterung ein, hatte man sich doch wenigstens einen Punkt erhofft.
Dass die Nachholpartie erst für 19 Uhr angesetzt war, hatte jahreszeitlich bedingt zur Folge, dass man auf den B-Platz ausweichen musste, um die zweite Hälfte unter Flutlicht zu spielen. Auf das Flutlicht war Verlass, doch die Akteure kamen mit dem engen und schon wieder sehr harten Untergrund überhaupt nicht zurecht. Von einem Fussballspiel konnte man nicht reden. Letztlich bestimmten der Kampf, eine unendliche Anzahl von Zweikämpfen und ein völlig fehlender Spielfluss die neunzig Minuten. Die erste Chance des Spiels gehörte in der 4. Minute der Kiermeyer-Elf, der SG-Keeper konnte mit einer Parade gerade noch zur Ecke abwehren. In der Folgezeit herrschte oftmals Hochkonjunktur vor dem von Marco Schnitzlein gehüteten Heimtor. Einige Flanken und Abpraller beschäftigten die Defensive der Sportfreunde. So war es auch nicht verwunderlich, dass die ersten beiden Tore des Spiels auf Stellungsfehler und Ungenauigkeiten im Spielaufbau zurückzuführen waren. Johannes Kundinger kam beim 1 : 0 (19.) völlig frei zum Schuss, beim zweiten Tor brauchte Marco Eisenberger nur noch ins leere Tor einzuschieben. Dieser Doppelschlag binnen zehn Minuten bedeutete die „halbe Miete“ für die Gäste aus Oberbayern. Vor der Halbzeit hätte Stefan Kiermeyer bei seinem 23-Meter-Freistoß fast den Anschlusstreffer erzielt, wiederum lenke der Gästekeeper die Kugel zur Ecke. Im zweiten Abschnitt änderte sich im Prinzip nichts am Geschehen. Bieswang war fleißig und bemüht, kam aber
Nach zuletzt zwei Siegen gingen die SFB leer aus
Nach zuletzt zwei Siegen musste die Bieswanger Elf um Spielertrainer Stefan Kiermeyer gegen die SG Schernfeld/Workerszell eine letztlich deutliche 3 : 0 - Heimniederlage hinnehmen. Die Oberbayern setzten sich verdientermaßen durch.
Die Partie begann mit einer überschaubaren Offensive des Tabellenvierten, der aber kein Kapital daraus schlagen konnte. Bis zum Halbzeitpfiff gab es auch nur jeweils eine gute Chance. Patrick Strunz zog aus spitzem Winkel ab, fand im SG-Keeper Florian Orth aber seinen Meister.
Maximilian Nieberle hatte auf der Gegenseite Pech, als sein Schuss knapp am Heimtor vorbeiging. SG-Trainer Franz-Josef Strobl, früherer Übungsleiter und gern gesehener Gast bei den Sportfreunden, stellte sein Team für die zweite Hälfte besser ein. Die zunehmende Feldüberlegenheit bedeutete auch ein deutliches Chancenplus. Lange Zeit wurden teils klarste Chancen liegengelassen. Auch ein umstrittener Handelfmeter, bei dem ein Bieswanger scharf angeschossen wurde, änderte nichts. SF-Keeper Thomas Pihale konnte den Strafstoß per Fußabwehr entschärfen. In der 72. Minute klingelte es dann aber im Bieswanger Kasten. Einen abgewehrten Ball beförderte Felix Heil im Nachschuss über die Linie. Der Bann schien gebrochen zu sein,
Bieswang legt mit zweitem Dreier binnen einer Woche nach
Binnen einer Woche konnten die Bieswanger Sportfreunde den zweiten Dreier einfahren
Beim Gastspiel bei der SG Obereichstätt/Dollnstein wurde ein hart erkämpfter 2 : 0 – Sieg verbucht.
Bereits in der 7. Spielminute erzielte Spielertrainer Stefan Kiermeyer mit einem harten und platzierten Flachschuss aus 20 Metern, der direkt neben dem Pfosten einschlug, die Führung für sein Team. Patrick Strunz tauchte in der Folgezeit völlig freistehend vor dem SG-Keeper auf, der die Riesenchance abwehren konnte. Doch auch die Gastgeber waren im Spiel und kreuzten immer wieder vor dem SF-Gehäuse auf, teilweise auch gefährlich.
Was die SFB´ler über die gesamte Spieldauer begleitete war ihr Fleiß und ihre Kampfkraft. Der Gegner wurde ständig unter Druck gesetzt, in der Defensive wurden knifflige Situationen oftmals mit letztem Einsatz entschärft.
Nach dem Wechsel eine zeitliche Kopie des Spielbeginns. Stefan Kiermeyer legte in der 7. Minute der zweiten Hälfte mit dem 2 : 0 nach, Niko Müller´s Hereingabe war ausschlaggebend hierfür. Jedoch wurde auch auf Bieswanger Seite eine Portion Glück beansprucht, als die Oberbayern vor allem zu Beginn der zweiten Spielhälfte teils vielversprechende Chancen hatten. Mit zunehmender Spieldauer stieg auch das Selbstbewusstsein des Gastes weiter an, die Spieler glaubten mit den Zuschauern an den Sieg auf dem Dollnsteiner Platz.
In der Schlussphase boten sich
Der erste Dreier im Jahr 2026 ist eingefahren, Sieg beim VfB Mörnsheim
Das Nachholspiel am Ostermontagnachmittag beim VfB Mörnsheim bescherte dem Team von Spielertrainer Stefan Kiermeyer den ersten Dreier in diesem Kalenderjahr. Am Ende hieß es 2 : 1 für die Mittelfranken.
Im ersten Abschnitt verkauften sich die Sportfreunde als Tabellenletzter nicht schlecht beim VfB Mörnsheim. Zwar musste SF-Keeper Thomas Pihale einen strammen Schuss reflexartig entschärfen und ein weiterer Ball ging knapp am SF-Gehäuse vorbei, doch das erste Tor gehörte den Sportfreunden. Nach einer tollen Kombination über drei Stationen war es Lukas Störzer, der aus 14 Metern flach und platziert einnetzte (22.). Immer wieder kamen die SFB´ler bei Gegenangriffen in sehr gute Ausgangspositionen, verpassten es aber bis zur Pause nachzulegen. Direkt nach Wiederanpfiff waren die Bieswanger nicht bei der Sache, Mörnsheim hatte binnen weniger Minuten einige gute Chancen, darunter eine, die man eigentlich nicht vergeben kann. Der erste Gegenstoß der Gäste bedeutete das 2 : 0. Der starke und torgefährliche Lukas Störzer ergatterte sich Linksaußen den Ball, zog zielstrebig aufs VfB-Tor und überlistete VfB-Keeper Michael Wild geschickt. Doch schon im Gegenzug gelang den Gailachtalern der 2 : 1 – Anschlusstreffer durch Simon Schneider. Bis zum Spielende war das Köhler-Team spielbestimmend, Bieswang beschränkte sich aufs Kontern. Aus der Überlegenheit der Gastgeber entstanden zwar viele Chancen, darunter einige richtig gute, aber mit Glück, Geschick und einem enormen Kampfgeist schafften es die Sportfreunde, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Ein Garant in der Defensive war neben dem umsichtigen Janik Jakob vor allem Torwart Thomas Pihale, der all seine Routine ausspielte und der Fels in der Brandung war.
Ja, eine Portion Dusel war an diesem Feiertag nötig, um
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Sportfreunde zogen Bilanz für das Vereinsjahr 2025
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Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Sportfreunde Bieswang blickten diese auf das abgelaufene Vereinsjahr 2025 zurück.
In der gut besetzten Gaststube des Sportheims begrüßte Thomas Schwenk für den dreiköpfigen Vorstand (dem auch seit März 2025 Franco Curci und Michael Zippel angehören) die Vereinsmitglieder. Nach der Totenehrung von drei im letzten Vereinsjahr verstorbenen (Ehren)Mitgliedern führte Schwenk in seinem Bericht aus, dass der Verein sehr breit aufgestellt ist, was das reichhaltige Spartenangebot belegt.
Die Sportfreunde haben aktuell über 400 Mitglieder in ihren Reihen. Nicht ohne Stolz kann man von einer gesunden Vereinsstruktur (auch aus finanzieller Sicht) sprechen, die die Grundlage für die Arbeit im Verein bildet. Was dem 1949 gegründeten Verein aber Sorge bereitet, ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fussballer. Dem einst so starken Jugendbereich fehlen immer mehr Spieler. Das daraus resultierende Nachwuchsproblem setzt auch dem Seniorenfussball zu. Hier ist man zwar noch eigenständig unterwegs, hat aber mit entsprechenden Personalengpässen zu kämpfen. Schaut man sich die Fussballerszene im weiteren Umkreis genauer an, landeten in den letzten Jahren immer mehr Vereine in einer Spielgemeinschaft, um überhaupt noch einen Spielbetrieb anbieten zu können. So spielt man mit der Zweiten Mannschaft mit Langenaltheim und Solnhofen zusammen. Im Jugendbereich können die Altersklassen U7 und U9 noch eigenständig geführt werden. In der U11 arbeitet man mit der TSG Solnhofen zusammen, ab er U13 mit Nagelberg/Langenaltheim/Pappenheim/Solnhofen.
In den anderen Sparten Step/Kraftworkout (Katja Wenzl), Kids Dance (Theresa Sinn), Kinderturnen (Nina Brück) und Body-Workout-Pilates sowie Rückenfit (Renate Süppel) läuft es dagegen wie geschmiert. Teilweise sogar so gut, dass gar nicht alle Interessierten einen Platz bei den Einheiten bekommen. Diese Entwicklung eines Dorfvereines zeigt klar die verschobene Interessens- und Nachfragelage bzw. gesellschaftliche Entwicklung auf.
Ein starkes Angebot wird im Verein auch außerhalb des aktiven Sports unterbreitet. So fanden im gesellschaftlichen Bereich die Jahresabschlussfeier der Jugend mit Fackelwanderung zur Waldarbeiterhütte, der Faschingsball und allseits beliebte Kinderfasching im Sportheim, die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, das Audi-Schanzer-Fussball-Jugendcamp, der Weihnachtsmarkt beim „Kreuter-Doni“ und das legendäre Schafkopfturnier statt. Nach den großen Investitionen im Jahr 2024 (neue Flutlichtanlage, Nahwärmeanschluss, Ersatzbau Grill-/Verkaufshütte)
wurde auch im abgelaufenen Jahr Geld in die Hand genommen, um den Verein fit und attraktiv zu halten. Die Anschaffung eines Rasenmäherroboters stand hierbei im Mittelpunkt.
Das Gerät wird in Kürze seine Arbeit aufnehmen. Darüber hinaus wurden einige kleinere bauliche Maßnahmen im Sportheim und im Außenbereich umgesetzt. Das Sportheim wird künftig auch über einen Glasfaseranschluss verfügen.
Vom 01. – 03. Juni 2026 wird am Bieswanger Sportplatz wieder ein Jugend-Ferien-Camp mit der Audi Schanzer Fussballschule stattfinden. Anmeldungen werden noch entgegengenommen.
Die einzelnen Spartenleiter und Trainer trugen bei der Versammlung ebenfalls ihre Berichte vor, sodass die Teilnehmer einen guten Einblick in deren Arbeit erhielten.
Am Ende standen noch einige Ehrungen an. Dabei wurden geehrt:
Für 10 Jahre: Moritz Hüttinger, Miriam Schwegler, Max Störzer, Simon Gerstner, Senay Mustafa-Soli, Nadine Walter, Bernadette Schulte-Strathaus und Matthias Blischke
Für 25 Jahre: Utz Löffler, Christian Löffler, Thomas Wurm und Michele Finelli
Für 40 Jahre: Thomas Rachinger und Dr. Walter Rachinger
Für 50 Jahre: Reinhold Grillmeier, Wilhelm Wurm und Hans Strunz
Für 60 Jahre: Ludwig Lotter und Friedrich Hönig
Für 70 Jahre: Karl Schmidt und Hermann Gronauer
Besonders erfreulich waren die Ehrungen von vielen langjährigen Vereinsmitgliedern, die dem Verein schon seit einer extrem langen Zeit angehören und im Verein ihre Fußstapfen hinterlassen haben. Ihnen dankte Thomas Schwenk ganz besonders.
Traditionell wurde die Versammlung mit dem Lied „Wer hat die Welt so schön gemacht …..“ beendet.
Die Geehrten bei der Jahreshauptversammlung
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v.l.n.r.: Franco Curci, Friedrich Hönig, Thomas Wurm, Wilhelm Wurm, Simon Gerstner, Hermann Gronauer, Max Störzer, Reinhold Grillmeier, Thomas Rachinger, Thomas Schwenk, vorne sitzend Karl Schmidt
Bieswang verlor wichtige Punkte im Kellerduell und ziert das Tabellenende
Im Kellerduell bei der DJK Limes II mussten die Bieswanger Sportfreunde Federn lassen und eine 1 : 0 - Niederlage hinnehmen. Dadurch rutschte das Team von Stefan Kiermeyer auf den letzten Tabellenplatz der A-Klasse.
Mit dem Wind im Rücken erwischten die Gäste gleich zu Beginn ihre beste Phase, konnten aber aus zwei guten Möglichkeiten keinen Nutzen ziehen. Im eigenen Strafraum gab es immer wieder brenzlige Situationen, die man aber mit Glück und Geschick überstand. Während man im ersten Abschnitt noch einigermaßen im Spiel war, gelang dies in der zweiten Hälfte nicht mehr. Die Oberbayern erzielten in der 53. Minute das Goldene Tor durch David Bauer. Dieser flankte scharf und hoch nach innen, der Ball wurde vom Wind getragen und landete letztlich im oberen Kreuzeck. Der herrliche Treffer setzte den Sportfreunden zu, das Selbstvertrauen litt deutlich. Hinzu kam, dass man im gegnerischen Strafraum kaum Akzente setzen konnte und vornehmlich mit der Defensive beschäftigt war. Was zu befürchten war, trat ein. Die Gastgeber schaukelten den Vorsprung über die Zeit, hatten einige ungenutzte Tormöglichkeiten und gingen letztlich als verdienter Sieger vom Platz.
Ärgerlich auf Seiten der SFB´ler war, dass man ein Aufbäumen vermisste und einfach nicht kapierte, dass