Der aktuelle Spielertrainer der Bieswanger Sportfreunde, Stefan Kiermeyer, hat der Vereinsführung vor geraumer Zeit mitgeteilt, dass er zur neuen Saison nicht mehr als Spielertrainer der Seniorenfussballer zur Verfügung stehen wird.
Damit endet seine zweijährige Übungsleitertätigkeit im Sommer dieses Jahres. Bei der Suche nach einem Nachfolger sind die SF Bieswang in den eigenen Reihen fündig geworden.
Fred Störzer (55) steht bereit und will den Fussball in Bieswang wieder nach vorne bringen. „Ich mag die Jungs einfach und sie haben es verdient, als Truppe voranzukommen“, so der erfahrene Fussballer. Er vergleicht seine Pläne mit denen des TSV-Weißenburg-A-Jugend-Jahrgangs Ende der 80er Jahre, dem er u. a. als Bayernligafussballer (damals war das die höchstmögliche Spielklasse) angehörte. „Die verschworene Gemeinschaft hat neben dem fussballerischen Können auf Kameradschaft gesetzt, das war letztendlich ausschlaggebend“, führt der Polizeibeamte (der bei der Bundespolizei am Flughafen München tätig ist) aus. TSV-Weißenburg-Trainerlegende Georg Malecha, der ihn in der Kindheit und Jugendzeit in seiner Laufbahn begleitete, ist dabei sein Vorbild.
In der Tat hat Fred Störzer viel in seiner Laufbahn erlebt. Die Schüler- und Jugendzeit erlebte er (wie die ersten fünf Jahre bei den Senioren) mit vielen namhaften Mitspielern beim TSV Weißenburg, ehe ihn damals Lothar Satzinger zum SSV Oberhochstatt lotste.
Fred Störzer ist bekannt dafür, dass er
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Sportfreunde zogen Bilanz für das Vereinsjahr 2025
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Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der Sportfreunde Bieswang blickten diese auf das abgelaufene Vereinsjahr 2025 zurück.
In der gut besetzten Gaststube des Sportheims begrüßte Thomas Schwenk für den dreiköpfigen Vorstand (dem auch seit März 2025 Franco Curci und Michael Zippel angehören) die Vereinsmitglieder. Nach der Totenehrung von drei im letzten Vereinsjahr verstorbenen (Ehren)Mitgliedern führte Schwenk in seinem Bericht aus, dass der Verein sehr breit aufgestellt ist, was das reichhaltige Spartenangebot belegt.
Die Sportfreunde haben aktuell über 400 Mitglieder in ihren Reihen. Nicht ohne Stolz kann man von einer gesunden Vereinsstruktur (auch aus finanzieller Sicht) sprechen, die die Grundlage für die Arbeit im Verein bildet. Was dem 1949 gegründeten Verein aber Sorge bereitet, ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fussballer. Dem einst so starken Jugendbereich fehlen immer mehr Spieler. Das daraus resultierende Nachwuchsproblem setzt auch dem Seniorenfussball zu. Hier ist man zwar noch eigenständig unterwegs, hat aber mit entsprechenden Personalengpässen zu kämpfen. Schaut man sich die Fussballerszene im weiteren Umkreis genauer an, landeten in den letzten Jahren immer mehr Vereine in einer Spielgemeinschaft, um überhaupt noch einen Spielbetrieb anbieten zu können. So spielt man mit der Zweiten Mannschaft mit Langenaltheim und Solnhofen zusammen. Im Jugendbereich können die Altersklassen U7 und U9 noch eigenständig geführt werden. In der U11 arbeitet man mit der TSG Solnhofen zusammen, ab er U13 mit Nagelberg/Langenaltheim/Pappenheim/Solnhofen.
In den anderen Sparten Step/Kraftworkout (Katja Wenzl), Kids Dance (Theresa Sinn), Kinderturnen (Nina Brück) und Body-Workout-Pilates sowie Rückenfit (Renate Süppel) läuft es dagegen wie geschmiert. Teilweise sogar so gut, dass gar nicht alle Interessierten einen Platz bei den Einheiten bekommen. Diese Entwicklung eines Dorfvereines zeigt klar die verschobene Interessens- und Nachfragelage bzw. gesellschaftliche Entwicklung auf.
Ein starkes Angebot wird im Verein auch
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In den letzten Jahrzehnten war es für viele Vereine selbstverständlich, eine 2. Mannschaft für den Spielbetrieb zu stellen. Aber die Zeiten haben sich geändert. Über die Jahre hat sich bei mehr und mehr Vereinen angebahnt, dass die für zwei Mannschaften nötigen Spieler immer weniger werden. Oftmals halfen Akteure der Alten Herren aus bzw. „Ehemalige“. Das tat allen Vereinen gut. Wenn aber schon am Samstag ein AH-Spiel stattfand, fehlten die meisten Aushelfenden sonntags. Völlig verständlich, in diesem Alter nicht zwei Spiele auf zwei aufeinander folgenden Tagen zu bestreiten.
So kam es wie es kommen musste: auch bei den SF Bieswang musste man nach Jahren des Improvisierens einsehen, dass keine zwei Mannschaften mehr zur Verfügung stehen. Speziell in der fünfjährigen B-Klassen-Zeit war man froh, überhaupt noch eine Mannschaft aufs Feld schicken zu können.
Mit dem Wiederaufstieg in die A-Klasse im Sommer 2022 änderte sich die Situation. Dank einer gewissen Euphorie und der Tatsache, dass auch benachbarte Vereine in nahezu der gleichen Ausgangslage sind und waren, kam es zu einer Spielgemeinschaft der drei Vereine SF Bieswang, TV Langenaltheim und TSG Solnhofen. So spielt unsere Zweite Mannschaft aktuell in der B-Klasse Mitte/Süd 2 in dieser Spielgemeinschaft. Damit haben Spieler, die nicht immer in der Ersten zum Zuge kommen, Gelegenheit, ihren Spaß am Fußball aufrechtzuerhalten und sich für die Erste zu empfehlen.
Unsere Jugendabteilung hat sich mit Beginn der Saison 2014/2015 mit dem FC Nagelberg zusammengeschlossen und nimmt als Spielgemeinschaft von der U11 bis zur U19 am Spielbetrieb teil. Federführender Verein ist der FC Nagelberg 2011.
Anlässlich des 60jährigen Jubiläums der SportFreunde Bieswang:
Die erweiterte Chronik "50 + 10 Zwischenstation" von Heinrich Harrnagell